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Berliner Dienstsitz

Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung

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Historische Aufnahme des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung
Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) hat seinen Sitz in einem traditionsreichen Altbau und einem etwa gleichgroßen Erweiterungsbau genommen. Der Altbauteil des künftigen Ministeriums entstand 1875-1878 nach Plänen des Architekten August Tiede als Geologische Landesanstalt und Bergakademie.

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Buchcover: Eisenbahner gegen Hitler

"Eisenbahner gegen Hitler"

Nach dem Buch "Juden ist die Benutzung von Speisewagen untersagt", einer Studie zur antijüdischen Politik des Reichsverkehrsministeriums zwischen 1933 und 1945, hat das Bundesverkehrsministerium im Juli 2009 mit "Eisenbahner gegen Hitler" ein Buch zum Widerstand innerhalb der Reichsbahn vorgelegt. "Die Erinnerung an die Verbrechen des Nationalsozialismus und deren Aufarbeitung sind mir ein persönliches Anliegen. Auch als für die Deutsche Bahn AG zuständiger Bundesverkehrsminister sehe ich mich in der Pflicht, Verantwortung gegenüber dieser Geschichte zu übernehmen und Wiedergutmachung zumindest durch Gedenken an die Opfer zu praktizieren. Dazu gehört auch die Erinnerung an diejenigen, die Widerstand leisteten und dafür oft mit dem Leben zahlen mussten", so Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee bei der Buchvorstellung.

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Cover der Studie

Studie zur antijüdischen Politik des Reichsverkehrsministeriums zwischen 1933 und 1945 veröffentlicht

2006 hat das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) die Studie "Die antijüdische Politik des Reichsverkehrsministeriums zwischen 1933 und 1945" bei der Stiftung "Neue Synagoge Berlin - Centrum Judaicum" in Auftrag gegeben. Ziel war es, über die wichtigsten antijüdischen Maßnahmen Aufschluss zu erhalten, die während des Dritten Reiches vom damaligen Reichsverkehrsministerium als einer der zentralen Instanzen innerhalb der Reichsregierung eingeleitet und durchgesetzt wurden. Die Ergebnisse der Studie sind nun in Buchform unter dem Titel "Juden ist die Benutzung von Speisewagen untersagt" beim Verlag Hentrich & Hentrich in Teetz erschienen.

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Jugendbegegnung zum Thema Aufarbeitung der antijüdischen Politik des Reichsverkehrsministeriums zwischen 1933-1945

Am 22.Januer 2008 fand auf Einladung von Wolfgang Tiefensee eine Gesprächsrunde mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen aus Deutschland, Frankreich und Tschechien zur gegenwärtigen Auseinandersetzung des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung mit der antijüdischen Politik des Reichsverkehrsministeriums zwischen 1933 und 1945 statt. Die Jugendlichen waren anlässlich des Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar zusammengekommen, um sich in verschiedenen Arbeitsgruppen mit dem Thema auseinanderzusetzen.

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