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Alternative Kraftstoffe und innovative Antriebstechnologien - die mobile Zukunft gestalten!

Motorblock eines Wasserstoff-Fahrzeuges - Link zu einer vergrößerten Bildansicht in einem neuen Browserfenster
Motorblock eines Wasserstoff-Fahrzeuges (Quelle: Bundesregierung/ Bolesch)

Der Zusammenhang von Mobilität und nachhaltiger Energieversorgung ist für die künftige Entwicklung des Wirtschaftsstandortes Deutschland von grundlegender Bedeutung.

Der weltweite Bedarf an Energie wird - man denkt an China oder Indien, die ihren Modernisierungsprozess gerade erst begonnen haben - in den kommenden Jahrzehnten dramatisch ansteigen. Die damit einhergehende Steigerung der CO2-Emissionen und anderer Umweltbelastungen sowie die zunehmende Verknappung der fossilen Energieträger machen die Suche nach geeigneten Energieversorgungsalternativen unumgänglich.

Inzwischen zeichnen sich eine Vielzahl technologischer Fortschritte ab, die dazu beitragen können, das Spannungsverhältnis zwischen Verkehrswachstum und Umweltverträglichkeit aufzulösen. Dies gilt insbesondere für den zunehmenden Einsatz wettbewerbsfähiger alternativer Kraftstoffe und die Einführung neuer, innovativer Antriebssysteme. Von ihnen können erhebliche Impulse für Innovation, neue Technologien und Beschäftigung ausgehen.

Kraftstoffstrategie der Bundesregierung

Im Rahmen der Nationalen Nachhaltigkeitsstrategie hat das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) auf der Grundlage eines von Experten durchgeführten Matrixprozesses und vor dem Hintergrund internationaler Entwicklungen ein Strategiekonzept für den Zeithorizont bis 2020 vorgestellt ("Kraftstoffstrategie der Bundesregierung"), das die Markteinführung solcher alternativer/regenerativer Kraftstoffe sowie innovativer Antriebstechnologien in Deutschland unterstützt, die aus heutiger Sicht auf Dauer ökonomisch und ökologisch vernünftig sind.

Der Zweck der Kraftstoffstrategie der Bundesregierung besteht im Ergebnis darin, die Ressourcen auf die Erfolg versprechenden Alternativen zu konzentrieren und deren Entwicklung beschleunigt voranzubringen; daran orientiert sich auch das künftige Maßnahmenprogramm der Bundesregierung.

Verkehrswirtschaftliche Energiestrategie (VES)

Die Bundesregierung ist nur ein Akteur wenn es gilt, aussichtsreiche Kraftstoffe und Antriebe voranzubringen. Technologie-, Verkehrs- und Forschungspolitik können nur zusammen ihre maximale Wirkung erreichen. Das gilt insbesondere für das Zusammenspiel von Industrie und Politik. Erfolgreiches Beispiel hierfür ist der systemübergreifende Ansatz der Verkehrswirtschaftliche Energiestrategie (VES), in der neben der Bundesregierung als Moderator, die Automobilindustrie und Energiewirtschaft zentrale Fragen von Ressourcenverbrauch und Klimaschutz in Verkehrsbereich erörtern.

Herausragendes Praxisprojekt der VES ist die erste öffentliche Wasserstofftankstelle Europas, die im November 2004 in Berlin in Betrieb genommen wurde. Dort wird im Rahmen der so genannten Clean-Energy-Partnership Berlin (CEP) regenerativ erzeugter Wasserstoff als Kraftstoff unter Alltagsbedingungen erprobt und im Flottentest demonstriert.

Neben Forschungs- und Entwicklungsprogrammen sowie der Einführung rechtlicher und technischer Standards sind insbesondere Pilotprojekte von Industrie und Regierung, wie beispielsweise das CEP-Projekt, ein wichtiger Baustein des Maßnahmenprogramms der Bundesregierung bei der Entwicklung zweckmäßiger Rahmenbedingungen für die mobile Energieversorgung der Zukunft.

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