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Bundesweiter Fahrradwettbewerb - best for bike
Am 08. Mai 2009 wurde die mit 5.000 Euro dotierte Auszeichnung "fahrradfreundlichste Entscheidung 2009" vom Parlamentarischen Staatssekretär Kasparick im Rahmen des Nationalen Radverkehrskongresses in Berlin übergeben. Die Fachjury kürte das Projekt "Fahrradfreundlicher Kirchentag Bremen 2009" zum diesjährigen Sieger.
Das gemeinsam vom Bremer Senator für Umwelt, Bau, Verkehr und Europa, dem ADFC- Landesverband Bremen und der Geschäftsstelle des Evangelischen Kirchentages 2009 entwickelte Modellprojekt sieht eine fahrrad- und klimafreundliche Ausrichtung des Kirchentages vor. Ziel ist es, mehr Menschen auf das Fahrrad zu locken und den Anforderungen von Radfahrerinnen und Radfahrern im Rahmen von Großveranstaltungen Rechnung zu tragen. Die aus diesem Projekt gewonnenen Ergebnisse und Erfahrungen zu den Einsatzmöglichkeiten von Fahrradverkehr bei Großveranstaltungen und den damit verbundenen Herausforderungen für die Verkehrsinfrastruktur sollen in einem Handbuch ausführlich dokumentiert und an interessierte Kommunen und Veranstalter weiter gegeben werden.
Darüber hinaus erhielt Prof. Dr. Klaus Töpfer die Auszeichnung als "fahrradfreundlichste Persönlichkeit des Jahres 2009". Die Jury würdigte mit diesem Preis die Leistung und das Engagement von Professor Dr. Töpfer, der seit Jahren für eine umweltfreundliche und von Mineralöl unabhängige Mobilität eintritt.
Der im Jahr 2000 ins Leben gerufene bundesweite Wettbewerb "best for bike" ist ein Gemeinschaftsprojekt des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) und der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundliche Städte, Gemeinden und Kreise in NRW e.V. (AGFS) in Zusammenarbeit mit dem Zweirad-Industrie-Verband (ZIV) zur Umsetzung des von der Bundesregierung initiierten Nationalen Radverkehrsplans (NRVP) 2002-2012.
Mit innovativen und kreativen Projekten, Maßnahmen und Entscheidungen, die das Fahrradfahren noch attraktiver machen, konnten sich private und öffentliche Projektträger bewerben. Gesucht wurden ausdrücklich nicht nur technische Innovationen oder bauliche Maßnahmen, sondern auch Engagement, "Promotionaktionen", Veranstaltungen, fahrradspezifische Vergünstigungen, Kommunikationsmaßnahmen etc., die zur Förderung des Radverkehrs beitragen.
Weitere Informationen zum Wettbewerb finden Sie auf der Internetseite www.best-for-bike.de.
Kontakt"best for bike 2009"
c/o P3 Agentur für Kommunikation und Mobilität
Breite Straße 161-167
50667 Köln
E-Mail: info@best-for-bike.de
Telefon: Karin Wilberding, 02 21/2 08 94-23,
Fax: 02 21/2 08 94-44



