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Bundesminister Schnieder

Quelle: BMV

Das Infrastruktur-Zukunftsgesetz, eine neue App für den digitalen Fahrzeugschein, viele Baufreigaben, eine Bahn-Agenda, zahlreiche Förderprogramme für Ladeinfrastruktur – Verkehrsminister Patrick Schnieder ist erst ein Jahr im Amt und hat schon viel bewegt. Das Ziel ist nicht weniger als ein Comeback der Infrastruktur. Denn zu lange wurde zu viel vernachlässigt.

Deutschlandticket bis 2030 gesichert

Gemeinsam mit den Ländern wurde die Zukunft des beliebten Deutschlandtickets gesichert. Alle Beteiligten haben nun Planungssicherheit. Das D-Ticket ist und bleibt attraktiv, das beweisen mehr als 14,6 Millionen Nutzerinnen und Nutzer. Es kostet weiterhin deutlich weniger als früher eine Monatskarte – und das bei einem deutlich besseren Angebot.

Eine wichtige Rolle für klimafreundliche Mobilität spielen neben dem ÖPNV auch Rad- und Fußverkehr Hier fördern und unterstützen wir auf vielfältige Weise, zum Beispiel mit Mitteln aus dem Klima- und Transformationsfonds.

Fortschritte bei der Bahn

Viel passiert ist im vergangenen Jahr bei der Deutschen Bahn. Das schreckliche Zugunglück bei Riedlingen sowie der Tod eines Zugbegleiters haben die ganze Republik erschüttert. Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder war nicht nur vor Ort, sondern er ist aktiv geworden: Mit der neuen Bahnchefin Evelyn Palla wurde im September vergangenen Jahres die Agenda für zufriedene Kunden auf der Schiene vorgestellt, die die Bahn pünktlicher, sicherer und sauberer machen soll. Eine neue Respekt-Kampagne sowie zahlreiche weitere Maßnahmen sollen wieder für mehr Sicherheit sorgen. Mit den notwendigen finanziellen Mitteln soll das Schienen-Netz wieder in einen guten Zustand versetzt werden.

Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder:

Mehr als 100 Milliarden der insgesamt rund 170 Milliarden Euro fließen in dieser Legislaturperiode in den Erhalt der Schiene. Wir sind in einem Sanierungsjahrzehnt, allein 26.000 Baustellen wird es in diesem Jahr bei der Bahn geben.

Gruppenbild mit Patrick Schnieder

Quelle: BMV

Endlich Baustelle

Nicht nur bei der Bahn geht es voran – auch auf den Straßen und Brücken merkt man den Fortschritt. Die Talbrücke Rahmede konnte beispielsweise viel früher als erwartet wieder für den Verkehr freigegeben werden.

Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder:

Bei den Brücken haben wir umgerechnet die Fläche von 178 Fußballfeldern saniert, deutlich mehr als ein Drittel angesichts einer Gesamtfläche von 450 Fußballfeldern, die angepackt werden muss.

Die Haushaltslage ist angespannt. Um so wichtiger ist, dass alle Mittel, die da sind, auch verbaut werden. Dies ist fast zu 100 Prozent gelungen. Damit das Geld noch schneller verbaut werden kann haben wir das Infrastruktur-Zukunftsgesetz auf den Weg gebracht. So können Bauprojekte schneller geplant und umgesetzt werden.

Mit den Förderprogrammen zum Ausbau der Ladeinfrastruktur und dem Deutschlandnetz treiben wir die Elektromobilität voran. Inzwischen gibt es mehr als195.000 öffentlich zugängliche Ladepunkte, darunter rund 49.000 Schnellladepunkte. Für bessere Lademöglichkeiten an Mehrparteienhäusern gibt es seit einigen Wochen ein weiteres Förderprogramm.

Auch in der Luft und auf dem Wasser ist viel passiert: von Terminaleröffnungen in München und Frankfurt über Fortschritte bei klimafreundlichen Antrieben bis hin zur autonomen Schifffahrt.

Die Digitalisierung schreitet voran

Mit der neuen i-Kfz-App kann in wenigen Schritten der Fahrzeugschein digitalisiert werden. Schon über 1,4 Millionen Autofahrer haben sich die App heruntergeladen.

Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder:

Ende des Jahres wollen wir auch mit dem digitalen Führerschein so weit sein, Mitte kommenden Jahres mit der digitalen Kfz-Zulassung.

Gruppenbild mit Patrick Schnieder

Quelle: BMV