Quelle: BMV
Das weltweit größte Treffen von Verkehrsministerinnen und Verkehrsministern, das International Transport Forum (ITF), findet dieses Jahr zum 20. Mal statt. Die wichtigste globale Veranstaltung im Bereich der Verkehrspolitik dreht sich rund um das Thema „Finanzierung eines widerstandsfähigen Verkehrs“. Die globalen Herausforderungen und anhaltenden Krisen zeigen deutlich: Wir brauchen eine starke internationale Zusammenarbeit. „Sicherheit ist kein Zustand, sondern eine Daueraufgabe“, betont Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder, der gemeinsam mit Staatssekretärin Dr. Claudia Elif Stutz sowie dem Parlamentarischen Staatssekretär Christian Hirte vor Ort in Leipzig ist.
Für mehr Widerstandsfähigkeit brauchen wir leistungsfähige Verkehrssysteme – in ganz Europa. Beim Side Event "Fast Track Europe", zu dem Schnieder am Rande des ITF geladen hat, ging es darum, wie in der EU Bürokratie abgebaut und Verfahren beschleunigt werden können, um Investitionen zu erleichtern, Wettbewerbsfähigkeit zu sichern und Resilienz zu stärken. Ein weiteres zentrales Thema auf dem ITF ist die anhaltende Unterstützung der Ukraine und die Förderung des Wiederaufbaus des ukrainischen Verkehrswesens.
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Comeback der Infrastruktur
Seit zwei Jahrzehnten treffen sich Verkehrsministerinnen und Verkehrsminister aus aller Welt zum Austausch, offenen Dialog und um gemeinsam Lösungen für die großen verkehrspolitischen Fragen unserer Zeit zu finden - eine lautet, wie wir sichere Verkehrs- und Transportwege gewährleisten können.
Sicherheit ist kein Zustand, sondern eine Daueraufgabe, betont Patrick Schnieder auf dem ITF Summit. Mit Investitionen, modernen Verfahren, weniger Bürokratie und mehr Digitalisierung schaffen wir widerstandsfähige Verkehrswege. Unser Ziel ist ein echtes Comeback der Infrastruktur - leistungsfähig, modern und widerstandsfähig.
Bundesminister Patrick Schnieder:
Unser gemeinsames Ziel bleibt klar: eine resiliente globale Infrastruktur, die wirtschaftliche Stärke ermöglicht, Freiheit schützt und Sicherheit gewährleistet.
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Starke internationale Zusammenarbeit
Die Fahrt durch die Straße von Hormus ist weiterhin blockiert und die freie Schifffahrt eingeschränkt. Die Folgen spüren wir weltweit an den Energiekosten. Wir arbeiten konsequent daran, die Auswirkungen der Blockade von der Straße von Hormus für die Bürgerinnen und Bürger sowie die Unternehmen zu begrenzen und Lieferketten zu stabilisieren, zum Beispiel mit gezielten Förderprogrammen und Investitionen.
Die Lage in der Straße von Hormus zeigt, wie verletzlich globale Handelswege sind. Seit dem russischen Angriffskrieg nehmen Spionage- und Sabotagefälle an der Infrastruktur zu. Bedrohungen kennen keine Landesgrenzen. In seiner Rede auf dem International Transport Forum betont Verkehrsminister Patrick Schnieder daher die Relevanz internationaler Zusammenarbeit für sichere und widerstandsfähige Verkehrswege.
Bundesminister Patrick Schnieder:
Wir tragen Verantwortung dafür, dass zentrale Verkehrswege und damit unsere Lieferketten funktionieren - auf der Schiene, auf der Straße, in der Luft und auf dem Wasser.
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Gemeinsam Herausforderungen meistern
Es gibt eine weitere große globale Herausforderung: die Dekarbonisierung des Verkehrs. Klimaschutz und wirtschaftliche Stärke sind kein Widerspruch – sie gehören zusammen. Wer heute in saubere Technologien, moderne Infrastruktur und resiliente Netze investiert, stärkt Wettbewerbsfähigkeit und Versorgungssicherheit zugleich.
Resilienz hat ihren Preis - aber sie zahlt sich aus. Das gilt für sichere Verkehrswege, für stabile Lieferketten und für nachhaltige Mobilität.
Bundesminister Patrick Schnieder:
Ich bin überzeugt: Wenn wir Sicherheit, Wettbewerbsfähigkeit und Klimaschutz gemeinsam denken, dann werden wir die Herausforderungen unserer Zeit meistern. Das ITF ist dafür der richtige Ort.
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Schneller planen und bauen
Mit unserem Side Event „Fast Track Europe“ auf dem ITF richten wir den Blick auf die Frage, wie schneller planen, schneller bauen und weniger Bürokratie im Verkehrssektor europaweit gelingen kann. Gerade in Zeiten großer Transformation brauchen wir mehr Tempo, mehr Effizienz und mehr gemeinsame europäische Umsetzungskraft.
Bundesminister Patrick Schnieder:
Wir brauchen jetzt gemeinsame Initiativen, damit Infrastruktur schneller, digitaler und rechtssicher realisiert werden kann.
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Unterstützung für die Ukraine
Die Verkehrsministerinnen und -minister haben hier in Leipzig über die anhaltende und entschlossene Unterstützung für die Ukraine gesprochen. Das ist ein wichtiges Signal. Wir sind bereit, uns am Ukraine Transport Support Fund zu beteiligen. Entscheidend ist jetzt, dass wir gemeinsam ins Umsetzen kommen – koordiniert, effizient und mit sichtbaren Ergebnissen vor Ort.
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