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Vorhandene Lkw-Parkflächen bestmöglich nutzen – dabei helfen Telematik-Parksysteme. Auf der Rastanlage Hunsrück West wurde nun das neu installierte telematische Parkverfahren für den Verkehr freigegeben! Das erhöht die bisherige Kapazität von 50 auf 78 Lkw-Stellplätze. Die Verkehrsfreigabe war der bundesweite Startschuss für die verstärkte Umsetzung weiterer telematischer Parkverfahren auf den Rastanlagen des Bundes. Das Ziel: Bis 2030 sollen von der Autobahn GmbH 50 weitere Anlagen in ähnlicher Weise ausgestattet werden. Bei der Umsetzung der telematischen Parkverfahren soll ein Kompetenzzentrum für telematisches Parken helfen, das die Autobahn GmbH derzeit einrichtet.
Telematische Parkverfahren ermöglichen eine deutlich effizientere Nutzung bestehender Lkw-Parkflächen. Dabei werden die Fahrzeuge entsprechend ihrer geplanten Abfahrtszeiten hintereinander angeordnet, sodass die vorhandenen Flächen optimal ausgenutzt werden können. Je nach örtlichen Gegebenheiten kommen dabei unterschiedliche Systeme zum Einsatz. Auf geeigneten Rastanlagen lässt sich die Anzahl der Stellplätze dadurch um bis zu 50 Prozent erhöhen, ohne zusätzliche Flächen in Anspruch nehmen zu müssen.
Besonders dort, wo ein Ausbau von Rastanlagen aufgrund begrenzter Flächen oder langwieriger Planungsverfahren nur schwer möglich ist, bieten telematische Parkverfahren eine schnelle und wirksame Lösung. Deutschlandweit sind bereits mehrere Anlagen mit dieser Technologie in Betrieb. Mit der Freigabe auf der Rastanlage Hunsrück West ist das fünfte telematische Parkverfahren an Bundesautobahnen in Betrieb gegangen. Angesichts des hohen Bedarfs an zusätzlichen Lkw-Stellplätzen leisten diese Systeme einen wichtigen Beitrag, um kurzfristig mehr Parkkapazitäten auf bestehenden Rastanlagen zu schaffen.