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DFP Preisträger

Quelle: (C) Deutscher Fahrradpreis/Deckbar

Der Deutsche Fahrradpreis ist eine Initiative des Bundesministeriums für Verkehr (BMV) sowie der Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in NRW e.V. (AGFS NRW). Der Wettbewerb wird vom Zweirad-Industrie Verband e.V. und vom Verbund Service und Fahrrad e.V. unterstützt.

Jedes Jahr werden zukunftsweisende Projekte ausgezeichnet, die den Radverkehr in Deutschland voranbringen. Der Deutsche Fahrradpreis ehrt innovative Ideen und starke Umsetzungen – in den Kategorien Infrastruktur, Service & Kommunikation und Ehrenamt.

Die Verleihung des 26. Deutschen Fahrradpreises erfolgte im Rahmen des AGFS-Kongresses 2026 im Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen. Im diesjährigen Wettbewerb bewarben sich 123 Projekte um diese Auszeichnung.

Preisverleihung Deutscher Fahrradpreis

Quelle: BMV

Deutscher Fahrradpreis

Quelle: Deutscher Fahrradpreis/Christophe Francois Fotografie

Kategorie Infrastruktur

In der Kategorie Infrastruktur konnte das Projekt „Bodensee-Fahrradstraße Lindau – Premium-Radverkehrsachse“ überzeugen. Die Stadt Lindau setzt damit neue Maßstäbe in puncto qualitativer Radinfrastruktur. Das Projekt verbindet hochwertige Fahrradstraßen, die Aufwertung des Bodenseeradwegs und Mobilitätsstationen zu einer klar priorisierten Radachse. Mit nahezu durchgängig 5,5 m breiten Fahrradstraßen bietet sie mehr Sicherheit und Komfort sowie der konsequenten Bevorrechtigung des Radverkehrs im öffentlichen Raum bei gleichzeitiger Trennung von Fuß- und Radverkehr.

Quelle: Deutscher Fahrradpreis/Opigez

Kategorie Service & Kommunikation

In der Kategorie Service & Kommunikation wurde das Projekt „VelObserver für Schulen“ von der Posmo GmbH aus München ausgezeichnet. Das Ziel ist die Entwicklung einer digitalen, sicheren Radschulwegkarte, die gemeinsam mit Jugendlichen erarbeitet wird. In verschiedenen Challenges dokumentieren die Jugendlichen ihr Mobilitätsverhalten, erfassen ihre Wege digital und bewerten diese aus ihrer eigenen Perspektive. Dabei lernen sie, Risiken zu erkennen, und stärken ihre Mobilitätskompetenz durch die bewusste Wahl sicherer Radwege.

Quelle: Deutscher Fahrradpreis/Opigez

Kategorie Ehrenamt

Für sein Projekt „Fahrräder für Bedürftige“ erhielt Westwind Hamburg e. V. den Preis in der Kategorie Ehrenamt. Der Verein stärkt seit 2015 die Mobilität von Menschen mit geringem Einkommen, indem gespendete Räder verkehrssicher aufbereitet und zu Sozialpreisen weitergegeben werden. Ergänzt wird das Angebot durch eine mobile Fahrradwerkstatt, Workshops, Sicherheitstrainings und Ausflüge für Kinder und Jugendliche. Das langjährig aufgebaute Ehrenamt, die große Wirkung und die über 4.800 übergebenen Räder zeigen den nachhaltigen sozialen Mehrwert des Projekts.

Quelle: Deutscher Fahrradpreis/Opigez