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Die neue Grundlagenuntersuchung „Fahrradtourismus in Deutschland“ knüpft an die erste bundesweite Untersuchung aus dem Jahr 2009 an. Sie beleuchtet die wirtschaftliche Bedeutung des Fahrradtourismus, die Entwicklung von Angebot und Nachfrage sowie aktuelle Trends und Herausforderungen.
Die Ergebnisse zeigen: Deutschland hat in den vergangenen Jahren eine starke Grundlage für den Fahrradtourismus geschaffen. Seit 2009 ist das bundesweit vermarktete Angebot von rund 150 auf 320 Radrouten gewachsen. Die Gesamtlänge der Routen hat sich von rund 50.000 auf mehr als 100.000 Kilometer erhöht. Gleichzeitig wurden digitale Informationsangebote, Qualitätssicherung und touristische Serviceleistungen weiterentwickelt.
Zugleich unterstreicht die Untersuchung die hohe wirtschaftliche Bedeutung des Fahrradtourismus: Im Jahr 2025 lösten fahrradtouristische Reisen und Tagesausflüge an den Zielorten in Deutschland einen Bruttoumsatz von 18,1 Milliarden Euro sowie eine direkte und indirekte Wertschöpfung von 8,4 Milliarden Euro aus.
Für das Jahr 2025 wurden insgesamt 319,3 Millionen fahrradtouristische Aufenthaltstage ermittelt. Rund sieben von zehn entfallen auf Tagesausflüge. Damit stellt der Tagestourismus den größten Teil des Fahrradtourismus in Deutschland.
Einen Überblick über die zentralen Ergebnisse bietet die Kurzfassung der Untersuchung, die hier zum Download bereitsteht.
Über die Grundlagenuntersuchung
Die Grundlagenuntersuchung „Fahrradtourismus in Deutschland“ wurde vom Deutschen Tourismusverband (DTV) als Projektträger mit Förderung des Bundesministeriums für Verkehr (BMV) beauftragt und erarbeitet. Sie aktualisiert die erste bundesweite Untersuchung aus dem Jahr 2009 und liefert eine aktuelle Datengrundlage zur Bedeutung und Entwicklung des Fahrradtourismus in Deutschland. Ein Fachbeirat aus Akteuren der Tourismuswirtschaft, Fahrradwirtschaft, Verkehrsplanung, öffentlichen Verwaltungen und Interessenverbänden begleitete die Untersuchung.