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Zum Projekt "Ballindamm“:

  • Das Ministerium fördert mit bis zu 5,7 Mio. Euro den fahrrad- und fußgängerfreundlichen Umbau des Ballindamm in Hamburg.
  • Im Rahmen des Projekts soll der motorisierte Verkehr auf jeweils einer Spur geführt werden. Auf dem gewonnenen Platz werden großzügige Radfahrstreifen angelegt und eine Promenadensituation für den Fußverkehr geschaffen.
  • Damit sollen Gefahrensituationen entschärft und dem wachsenden Radverkehrsaufkommen rund um die Binnenalster Rechnung getragen werden.
  • Begleitende Maßnahmen wie Radabstellanlagen, Sitzmöglichkeiten, Promenadenbeleuchtung, Flächenentsieglung und Neuanpflanzungen sollen zudem die Aufenthaltsqualität auf dem Ballindamm steigern.
  • Das Projekt ist Teil eines Gesamtkonzepts der Stadt Hamburg: Rund um die Binnenalster sollen durchgängige Fahrradstreifen entstehen, die gleichzeitig als Knotenpunkt für die zentralen Velorouten Hamburgs in der City dienen.
  • Der Umbau soll bis zum November dieses Jahres fertiggestellt werden.

Zum Förderprogramm:

Über die Förderrichtlinie für innovative Projekte zur Verbesserung des Radverkehrs in Deutschland stellt das Ministerium im Zeitraum von 2020 bis 2023 insgesamt 125 Mio. € zur Verfügung. 34 Projektskizzen mit einem Gesamtvolumen von rd. 105,8 Mio. € wurden bisher ausgewählt. 17 befinden sich derzeit im Bewilligungsverfahren. Der Umbau des Ballindamm ist das erste geförderte Projekt in diesem Programm.

Das Ministerium unterstützt investive Maßnahmen, die

  • die weitere Entwicklung des Radverkehrs fördern, indem sie vor allem einen Beitrag zur Verbesserung der Verhältnisse für den Radverkehr leisten, etwa

    • richtungsweisende infrastrukturelle Bauwerke, wie Fahrradbrücken, Unterführungen, vollautomatische Fahrradparkhäuser oder fahrradgerechte Kreuzungslösungen an großen Knotenpunkten
  • und/oder eine nachhaltige Mobilität durch den Radverkehr sichern, etwa

    • urbane oder quartiersbezogene Mobilitätskonzepte und -maßnahmen zum Radverkehr einschließlich seiner Verknüpfung mit anderen Verkehrsmitteln und dem Fußverkehr.

Gefördert werden die Planung und Realisierung von Hoch- und Tiefbaumaßnahmen. Aus der modellhaften Erprobung und Anwendungspraxis der Projekte sollen neue Ideen und Konzepte entwickelt werden, die auch an anderen Orten wertvolle Beiträge zur Verbesserung des Radverkehrs leisten können.