Alle aktuellen Inhalte Alle aktuellen Inhalte
Im Hintergrund sind Bahnschienen zu sehen. Im Vordergrund befindet sich eine Lupe, die auf die Gleise gerichtet ist und in deren Brennglas mehrere Icons zu sehen sind. In der oberen rechten Ecke ist der Schriftzug des Projektes "BIM2Build" platziert.

Quelle: Stefan Gröschel – TU Dresden, black_mts – stock.adobe.com; jan – stock.adobe.com, Freepik

Problemstellung

Die Nutzung von Building Information Modelling (BIM) in Infrastrukturprojekten war bislang über die verschiedenen Leistungsphasen hinweg unterschiedlich ausgeprägt. Für den Einsatz in der Bauausführung und darüber hinaus fehlten Erfahrungen. Dies führte unter anderem zu ineffizienten Prozessen. BIM2Build zielte darauf ab, bestehende Probleme zu identifizieren und Lösungsvorschläge zu erarbeiten. Dazu wurden reale BIM-Projekte anhand eines eigens entwickelten Datenanalysekonzepts analysiert und verglichen.

Ergebnisse und Wirkungen

Im Projekt BIM2Build wurde ein Datenanalysekonzept entwickelt, mit dem sich Infrastrukturprojekte, die BIM in der Bauausführung einsetzen, qualitativ analysieren und vergleichen lassen. Damit wurden sechs Projekte der DB InfraGO untersucht. Die Analyse zeigte: Die Projekte verliefen überwiegend erfolgreich, doch in einzelnen Bereichen fehlten Erfahrungen sowie standardisierte Vorgaben für einen durchgängigen und effizienten BIM-Einsatz. So waren in den Vertragsunterlagen der Auftraggeber teilweise keine klaren Anforderungen formuliert. Zudem wurden BIM-Modelle nicht durchgängig über mehrere Leistungsphasen hinweg genutzt. Auf dieser Grundlage wurden Handlungsempfehlungen für die Weiterentwicklung von Vertragsunterlagen, BIM-Modellen und Prozessen abgeleitet.

Die Ergebnisse bieten Infrastrukturbehörden Ansatzpunkte, den BIM-Einsatz in der Bauausführung künftig effizienter zu gestalten und damit Planungszeit, Bauzeit und Kosten zu reduzieren sowie die Qualität und Langlebigkeit von Bauwerken zu erhöhen.

VerbundkoordinatorTU Dresden, Institut für Massivbau, Dresden
FKZ: 01F1218A

Projektvolumen

(zum Bewilligungszeitpunkt)

262.130,34 €

(davon 75,6 % Förderquote durch BMV)

Projektlaufzeit

(zum Bewilligungszeitpunkt)

12/2024 – 03/2026
Projektpartner
  • A+S Consult GmbH: Dresden
    FKZ: 19F1218B
  • MKP GmbH: Weimar
    FKZ: 01F1218C
AnsprechpartnerTU Dresden, Institut für Massivbau
Dipl.-Ing. Tim Noack
Tel.: +49 351 463-39816
E-Mail: tim.noack@tu-dresden.de