Quelle: Hamburg Aviation e.V.
Problemstellung
U-Spaces sind spezielle Lufträume, die ein digitales Verkehrsmanagementsystem zur sicheren Integration von Drohnen beinhalten. Für eine Implementierung in Deutschland sind regulatorische, organisatorische und technologische Rahmenbedingungen zu klären. Dazu zählen insbesondere der Vorrang von Flügen der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) sowie die Einbindung von Rettungsleitstellen. Außerdem stellen sich Anforderungen an den Datenaustausch und die Kommunikation zwischen unterschiedlichen Koordinierungsstellen (U-Space Service Provider, USSP). Nicht zuletzt bedarf es rechtskonformer Verfahren zur Ausweisung von U-Spaces sowie einer klaren Rollenverteilung zwischen Bund und Ländern.
Ergebnisse und Wirkungen
Im Projekt wurden unter Realbedingungen zentrale Grundlagen für ein digitales U-Space-Verkehrsmanagement erarbeitet und erprobt. Auf Basis einer rechtlich validen Architektur, unter breiter Einbindung der Drone-Economy und unter Mitwirkung der BOS entstanden schnittstellenübergreifende Blaupausen und technische Infrastrukturen. Darüber hinaus wurden Konzepte für die BOS-Einsatzkoordination sowie für die Ausweisung von U-Space-Lufträumen entwickelt.
Im Rahmen von Pilotierungen und einer Live-Demonstration konnte die Funktionsfähigkeit des entwickelten Gesamtsystems nachgewiesen werden. Damit ist das Projekt ein wesentlicher Baustein für die sichere und wirtschaftliche Weiterentwicklung urbaner Luftmobilität in Deutschland.
| Verbundkoordinator | Hamburg Aviation e.V., Hamburg
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| Projektvolumen | 3.865.531 Euro (davon 70% Förderanteil durch BMV) |
| Projektlaufzeit | 12/2023 – 05/2026 |
| Projektpartner |
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| Ansprechpartner | Hamburg Aviation e.V. Telefon: +49 162 335 06 39 |