Quelle: arxes engineering GmbH
Problemstellung
Ziel des Vorhabens war die Entwicklung einer offenen, universellen Datenschnittstelle für Prüfdaten von Schienenfahrzeugkomponenten. Systeme zur zerstörungsfreien Prüfung (ZfP) sollten in eine zentrale und einheitliche Datenverwaltung integriert werden. Im Fokus der dazu umgesetzten Vorstudie stand die Erfassung der Anforderungen aller am Prüfprozess beteiligten Akteure. Ausgehend von Einzelinterviews und Expertenworkshops mit Vertreterinnen und Vertretern des Eisenbahnsektors wurden die grundsätzliche Machbarkeit bewertet und konkrete Umsetzungsschritte abgeleitet.
Ergebnisse und Wirkungen
Im Rahmen der Vorstudie wurden technische, regulatorische und organisatorische Herausforderungen für die Umsetzung universeller ZfP-Datenschnittstellen identifiziert. Darauf aufbauend wurde ein Umsetzungskonzept erarbeitet, das eine Abschätzung des Aufwands zur Implementierung sowie der einzubindenden Akteure umfasst. Zentrale Fragestellungen betrafen den Aufbau von Datenwertschöpfungsketten zwischen ZfP-Prüfsystemen von Lieferanten, Original Equipment Manufacturers (OEM) und Betreibern sowie die erforderlichen übergeordneten Rahmenbedingungen für einen sicheren und für alle Beteiligten gewinnbringenden Datenaustausch.
Als erster zentraler Anwendungsfall zur Demonstration der Funktionsweise der Schnittstellen stellte sich die Ultraschall- und Magnetpulverprüfung von Radsätzen und Radsatzwellen heraus.
Die Ergebnisse und das Umsetzungskonzept sollen in einem Folgevorhaben in die Praxis überführt werden. Dazu wurde bereits ein Konsortium aus aktiven und assoziierten Partnern aufgebaut, das die gesamte Datenwertschöpfungskette für Radsätze und Radsatzwellen abbildet.
| Zuwendungsempfänger | Eisenbahn-Bundesamt - Deutsches Zentrum für Schienenverkehrsforschung, Dresden
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Projektvolumen (zum Bewilligungszeitpunkt) | 278.140,32 € (davon 71,7 % Förderanteil durch BMV) |
Projektlaufzeit (zum Bewilligungszeitpunkt) | 11/2023 – 04/2025 |
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| Ansprechpartner | Deutsches Zentrum für Schienenverkehrsforschung Maximilian Selch Telefon: +49 351 47931 179 E-Mail: SelchM@dzsf.bund.de |