Quelle: Andreas Henn / MWSP Mannheim
In Mannheim hat Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder gemeinsam mit dem Oberbürgermeister der Stadt Mannheim Christian Specht den neuen Franklin-Steg eröffnet. Damit erhalten Fußgängerinnen und Fußgänger sowie Radfahrerinnen und Radfahrer vor Ort eine sichere, nachhaltige und barrierefreie Holzbrücke über die Bundesstraße 38, eine der meistbefahrenen Straßen Mannheims. Die integrale Holzbrücke verbindet die Stadtteile Franklin und Vogelstang und sorgt für kurze Wege zur Arbeit oder zur Schule.
Mit rund neun Millionen Euro wurde der Franklin-Steg vollständig vom Bund im Rahmen der „Förderrichtlinie zur Förderung innovativer Projekte zur Verbesserung des Radverkehrs in Deutschland“ gefördert. Das Bundesverkehrsministerium setzt damit ein starkes Zeichen für moderne, sichere und klimafreundliche Mobilität.
Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder:
Der Franklin-Steg ist ein Leuchtturmprojekt der innovativen Radverkehrsförderung des Bundes. Die Brücke ist nicht nur eine praktische Verbindung zweier Stadtteile, sie ist auch sehr hochwertig und bewusst aus nachhaltigem Material hergestellt. Hier ist ein Stück Infrastruktur entstanden, das die Lebensqualität verbessert und Menschen sowie der Umwelt zugutekommt. Der Franklin-Steg ist damit ein Vorbild für eine moderne Mobilitätspolitik und dient als Modell für Kommunen in ganz Deutschland. Mir ist es ein wichtiges Anliegen, Länder und Kommunen dabei zu unterstützen, ihre Verkehrswege entsprechend weiterzuentwickeln.
Oberbürgermeister der Stadt Mannheim Christian Specht:
Jetzt ist es soweit: Der Franklin-Steg überwindet die seit Jahrzehnten bestehende Barrierewirkung der Bundesstraße 38. Er verbindet die rund 12.500 Einwohner des etablierten Stadtteils Vogelstang mit dem neuen und wachsenden Stadtteil Franklin, in dem heute schon rund 7.500 – und bald über 10.000 – Bürgerinnen und Bürger wohnen. Die attraktiv gestaltete Rad- und Fußwegverbindung ermöglicht ihnen gegenseitig den direkten Zugang zu Nahversorgungsangeboten, Bildungseinrichtungen und Naherholungsmöglichkeiten in beiden Stadtteilen. Wir sind sehr dankbar, dass uns der Bund bei diesem wichtigen Projekt für nachhaltige und klimafreundliche Mobilität so großzügig unterstützt hat.
Das BMV unterstützt Länder und Kommunen beim Ausbau der Radverkehrsinfrastruktur mit unterschiedlichen Finanzhilfe-, Finanzierungs- und Förderprogrammen. Neben der bereits erwähnten „Richtlinie zur Förderung innovativer Projekte zur Verbesserung des Radverkehrs in Deutschland“ ist hierbei vor allem das Finanzhilfe-Sonderprogramms „Stadt und Land“ zu nennen. In diesem Rahmen wurden bereits mehr als 3.600 Projekte bundesweit realisiert. Mit dem Haushalt 2026 konnte die Verstetigung des Programms bis zum Jahr 2030 erreicht werden. Auf diese Weise besteht für die kommenden Jahre Planungssicherheit, Länder und Kommunen können ihre Projekte nun verlässlich planen und umsetzen. Darüber hinaus unterstützt das BMV auch Länder und Kommunen bei der Planung und dem Bau von Radschnellwegen.