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Rendering eines autonomen Shuttles auf einer Straße

Quelle: Adobe Stock / kinwun

Das Deutsche Zentrum Mobilität der Zukunft (DZM) wächst: Mit München kommt zum 1. Oktober 2026 ein fünfter Projektstandort hinzu. Im Mittelpunkt steht das Projekt RISE – Regelbetrieb, Integration, Skalierung und Entwicklung automatisierter Mobilitätssysteme im öffentlichen Verkehr. Ziel ist es, automatisierte Mobilitätssysteme für den öffentlichen Verkehr weiterzuentwickeln und den Übergang vom Forschungsprojekt in den Regelbetrieb zu unterstützen.

Der neue Münchner Standort wird im Rahmen der heutigen DZM-Vernetzungskonferenz in Berlin vorgestellt. An RISE beteiligt sind unter anderem die Technische Universität München, die Ludwig-Maximilians-Universität München, MAN, der Münchner Verkehrs- und Tarifverbund, die Stadtwerke München, die Verkehrsgesellschaft, UnternehmerTUM und die Universität der Bundeswehr München.

Ulrich Lange, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr:

Innovative Mobilität entsteht dort, wo Forschung und Anwendung zusammenkommen. Genau dafür steht das DZM. Mit München kommt heute ein starker fünfter Standort hinzu. Das Projekt RISE bringt Wissenschaft, Unternehmen und Verkehrspraxis zusammen und arbeitet daran, automatisierte Mobilität aus dem Forschungsstadium in den Regelbetrieb zu bringen. München ist dafür ein hervorragender Standort. Das zeigt auch die Entscheidung der EU-Kommission, die Transport Research Arena 2030 nach München zu holen. Wir wollen diese Potenziale nutzen und das DZM als bundesweites Netzwerk für anwendungsnahe Mobilitätsforschung weiterentwickeln.

Das DZM ist als projektbasierte, bundesweite Netzwerk- und Förderstruktur des Bundesministeriums für Verkehr aufgebaut. Bislang gibt es vier Projektstandorte: Hamburg mit Schwerpunkten bei Sensorik, Künstlicher Intelligenz und smarter Infrastruktur, Karlsruhe mit automatisiertem und nutzerzentriertem öffentlichem Personennahverkehr sowie Platooning, Minden mit automatisierten und digitalisierten Bahnsystemen und Annaberg-Buchholz mit Digitalisierung und Kommunikationstechnologien im Schienenverkehr. Mit München wird das Netzwerk um einen Standort mit einem besonderen Fokus auf die Überführung automatisierter Mobilitätssysteme in den Regelbetrieb erweitert. Dabei geht es neben der technischen Entwicklung auch um die notwendigen Zulassungsprozesse, die Integration in bestehende Verkehrsangebote sowie die Skalierung und Weiterentwicklung entsprechender Systeme.